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Romeo und Julia

frei nach William Shakespeare

Regie: George Isherwood
Koregie: Ute Kossmann
Musik: Bernd Kaftan
Bühne: Heiko Thurm
Kostüme: Claus Stump
Licht: Christian Herbert
Es spielen: Irene Schwarz, Christine Per, Didi Jünemann, Oliver Schnelker
Dauer: ca. 140 Minuten mit Pause

»Romeo und Julia« ist nicht nur eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur sondern auch geradezu ein Synonym für die Liebe zweier Menschen. Wenn man es ausspricht – »Romeo und Julia!« – klingt es, als stoßen Kristallgläser aneinander. Es ist ein Hohelied der Liebe – aber auch eine Tragödie voller Witz und Humor, der auch nicht vor der unverfrorenen Zote bis hin zur Frivolität zurückschreckt. Aus diesem Ton tritt um so gewaltiger der Ernst hervor.

Kaum ein Theaterstück hat so viele  Nachahmer hervorgebracht. Von der berühmten West Side Story bis hin zu dem wunderbaren Film Shakespeare in Love ... So wird auch das N.N. Theater auf seine eigene Art dieses Drama vom Unglück der Liebe bearbeiten und auf die Bühne zaubern und den Zuschauer erleben lassen, wie sich die scheinbar auf ewig unversöhnlich gegenüberstehenden Familien Capulet und Montague erst durch den tragischen Tod ihrer Kinder versöhnen.

Presse:

»... Da glaubte sich das Publikum bei der Premiere von Romeo und Julia ins Verona der Renaisance versetzt und fand sich doch im Nachkriegsitalien der 50-er Jahre wieder. ... Dass ideologische Konflikte Stoff für manches Schelmenstück bieten können, haben schon Don Camillo und Peppone bewiesen. Nach ähnlichem Modell treten die verfeindeten Familienclans der Capulets als stramme Kommunisten und der Montagues als zur Bigotterie neigende Katholiken auf. Das Shakespeare-Personal bietet damit manche Steilvorlage für anspielungsreichen und anspruchsvollen Humor, gewürzt mit vielen Songs aus den goldenen Wirtschaftswunderjahren. ... Dass die Inszenierung nie in platten Klamauk abrutscht, sich vielmehr respektvoll vor dem Original verneigt und echte Ergriffenheit aufkommt, gehört genauso zu den besonderen Verdiensten des N.N. Theaters wie der effektvolle Einsatz meist verblüffend einfacher Requisten ... Überraschend ist auch, dass sich beim tosenden Schlussapplaus nur fünf Schauspieler auf der Bühne verbeugen. Hat man da nicht viel mehr Figuren agieren sehen? In der Tat: Das N.N. Theater wechselt Kostüme und Charaktere mit einer Geschwindigkeit, dass einem fast der Atem stockt."
(Rastatter Tageblatt, 23.05.2008)