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NN-Theater Freiluft Festival 2017

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Presse

...das großartig aufspielende Kölner N. N. Theater Köln mit seinem Stück „Ich fürchte nichts!“ nahm kraftvoll, energiegeladen und mit überraschenden Effekten ihre Zuschauer an die Hand und ließ sie behutsam Kontakt aufnehmen mit Luther in all seiner Farbigkeit (...) Immer wieder bricht das Ensemble die Geschichte auf, lässt schmunzeln, lachen, sein Schauspiel wirken. Und wer denkt, nur Säulen und zwei unterschiedlich große Tonnen auf der Bühne zu sehen, der irrt: mit einem Mal nämlich, fährt da eine Kutsche, meint man zumindest (...) Das von George Isherwood verfasste und von Gregor Höppner inszenierte Stück ist mutig, kritisch, sensibel, humorvoll und aktuell, ein wahres Meisterwerk zum 500. Reformationsjahr 2017...
(Bad Kreuznacher Zeitung , 08.05.2017)

»… der Tod wird vom Feind zum Freund, und diese Doppelnatur ist immer präsent … eine reines Kabinettstück ist Höppners Darstellung des Boanlkramers, die erst vom Furchteinflößenden ins Hochkömödiantische kippt, als Brandner ihn betrunken macht, und schließlich ins Besorgte übergeht, als der Brandner zusehends zerfällt. „Leb wohl“, sagt er zum Brandner, als der wieder einmal nicht mit ins Jenseits wollte, und fügt keck an: „Leb wohl – wenn ich das sage, klingt es schon fast humoristisch“. Leise ist der immer vorhandene Witz der Inszenierung: er passt zu seinem Stück. Und als der Brandner schließlich doch auf den Schwingen des Todes freiwillig „hinübergegangen“ ist, beklatscht man das N.N. Theater am Ende zwar stürmisch und laut, aber das Zelt verlässt man mit innerer Ruhe.« (Südkurier)

»Kampf um Gerechtigkeit – N.N. Theater glänzt mit Inszenierung von“Michael Kohlhaas“ – Die Aktualität von Kleists „Michael Kohlhaas“ liegt förmlich auf der Straße. Die Geschichte vom Rosshändler, dem ein Unrecht geschieht, das von der Bürokratie eines korrupten Staates noch vervielfacht wird, wirkt zumindest als warnendes Beispiel ... Das Regiegespann George Isherwood und Ute Kossmann geht der bittern Note des Stoffes nicht aus dem Weg, sondern konfrontiert sie effektvoll mit der burlesken Komik, auf die sich die Truppe so glänzend versteht. Die fünf Schauspieler (Irene Schwarz, Christine Per, Bernd Kaftan, Tom Simon und Michl Thorbecke) agieren mit breiter Brust: Hier sitzt jede Pointe, und die Szenenwechsel auf der Freilichtbühne greifen wunderbar ineinander. Das Publikum des N.N. Theaters reagierte begeistert … Das Schenkelklopfen ist entbehrlich, wenn Ideen, Erfahrung und Konzept so effektvoll ausgereizt werden wie hier.« (Kölnische Rundschau, Thomas Linden)

»... Shakespeare bringt mehr als eine Handvoll Rollen auf die Bühne. Um sie alle zu spielen, reichen dem N.N. Theater drei Personen ... exzellent wie üblich, möchte man fast sagen, klänge das nicht eher negativ. Aber das sind nun einmal die Markenzeichen dieser Compagnie, und es verblüfft immer wieder, wie die Akteure in jedem Stück Neues (er)finden. Und manche Szenen könnten auch als Solostück bestehen, etwa das Diner in einem chinesischen Restaurant, das mit der Ermordung der Geliebten des Königs endet. Nicht vergessen werden dürfen Antje von Wrochem, die Beherrscherin der musikalischen Begleitung und Regiesseur George Isherwood ...« (Köln Nachrichten auf Twitter)

»Beifallsstürme für das N.N. Theater ... das alles passiert in einem Tempo, so dass den Zuschauern der Atem stockt ...« (Westfalenpost)

»... trotz des üblen Wetters eröffnete das N.N. Theater vor vollen Rängen sein Freilufttheaterfestival. Das üble Wetter unterstrich noch die "Film Noir" Atmosphäre im Chicago der 30er Jahre ... Parodie, Kabarett, Comedia dell´Arte, Akrobatik und heiligen Ernst verbindet das Ensemble in bewährter Unverfrorenheit zu einer wüsten, höchst unterhaltsamen Mischung aus Tragödie und derbem Volkstheater. Da spielen die drei Hexen als biedere Heilsarmee-Musikantinnen auf, Banquo  wird beim Überfall auf die Lehman Brothers Bank erschossen, und als Lady Macbeth das erste Mal auftritt, bereitet sie gerade Polenta zu. Aber Ute Kossmann meistert eben auch deren monströse Monologe ohne Augenzwinkern. Ozan Akhan läßt ihren Gatten von der vergrübelten Schlaftablette zum dämonischen Killer mutieren, und Michl Thorbecke leiht sich gekonnt den Habitus von Brandos Vito Corleone für "Don" Duncan, "Macs" erstes Opfer ...« (Kölner Rundschau)

»... Da glaubte sich das Publikum bei der Premiere von Romeo und Julia ins Verona der Renaisance versetzt und fand sich doch im Nachkriegsitalien der 50-er Jahre wieder. ... Dass ideologische Konflikte Stoff für manches Schelmenstück bieten können, haben schon Don Camillo und Peppone bewiesen. Nach ähnlichem Modell treten die verfeindeten Familienclans der Capulets als stramme Kommunisten und der Montagues als zur Bigotterie neigende Katholiken auf. Das Shakespeare-Personal bietet damit manche Steilvorlage für anspielungsreichen und anspruchsvollen Humor, gewürzt mit vielen Songs aus den goldenen Wirtschaftswunderjahren. ... Dass die Inszenierung nie in platten Klamauk abrutscht, sich vielmehr respektvoll vor dem Original verneigt und echte Ergriffenheit aufkommt, gehört genauso zu den besonderen Verdiensten des N.N. Theaters wie der effektvolle Einsatz meist verblüffend einfacher Requisten ... Überraschend ist auch, dass sich beim tosenden Schlussapplaus nur fünf Schauspieler auf der Bühne verbeugen. Hat man da nicht viel mehr Figuren agieren sehen? In der Tat: Das N.N. Theater wechselt Kostüme und Charaktere mit einer Geschwindigkeit, dass einem fast der Atem stockt.« (Rastatter Tageblatt, 23.05.2008)

»Eine fabelhafte Welt voller Verrücktheiten! Unter der Regie von George Isherwood ist aus Eichendoffs romantischer Parade-Novelle eine Bearbeitung entstanden, die verrückt, faszinierend, mitreißend und beeindruckend ist. Nur eines ist die zweieinhalbstündige Aufführung nicht: langweilig! Tempo ist Trumpf!« (Alzenau)

»Das N.N. Theater präsentierte am Alten Markt mal wieder schauspielerische Leistung der Extra-klasse ... Mit Joseph von Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“ verwandeln sie das Freilufttheater am Alten Markt in eine Musical-Arena. Ein perfektes Zusammenspiel von Schauspielern, Licht, Kulisse und musikalischer Untermalung bildete den Rahmen der Handlung, in der ein Taugenichts – ungeachtet aller gesellschaftlichen Konventionen – auf der Suche nach dem Glück durch die Welt reist und schließlich seine Angebetete findet. Beeindruckend zeigt das Ensemble wieder einmal, dass weniger oft mehr bedeutet. Mit einfachsten Mitteln schafften sie Traumhafte Kulissen, immer gepaart mit einer gehörigen Prise Humor.« (Westfälische Allgemeine Zeitung)

»Formidabel auch die musikalische Bearbeitung des Stücks, die in den Händen von Antje von Wrochem lag. Mit Harfe, Keyboard, Mandoline, Gitarre und Geige bringt sie die schöne alte Eichendorff-Lyrik zum Klingen und sorgt damit für poetische Momente.« (AKT – Theaterzeitung für Köln, September 2010)

»... theatralisch wanderten die karikierenden Recken, klugen Mütter und schönen Minnen auf den Spuren derben Volkstheaters, wie es auf Mittelaltermärkten und Gauklerfesten beliebte Renaissance feiert. Das N.N. Theater ist aber nicht irgendeine Gauklertruppe. So derb der Stoff erscheint, er ist doch fein gewebt. Stäbe zum Beispiel durchziehen das ganze Stück als stumme Motive. Hier sind sie orakelnde Runen, dort Ruder, Schwerter, Bäume oder gar Treppenstufen. Walter Ulbricht hatte ebenso seinen Auftritt wie die Niederländer, die schon damals das Rheintal mit ihren Karren verstopften. In ständig wechselnden Rollen warfen Ute Kossmann, Irene Schwarz, Ozan Akhan, Tom Simon und Didi Jünemann ihr ganzes schauspielerisches Können in die Waagschale und machten ihren Blick auf die alte Sage so zu einem schmissigen Vergnügen ... Der nächste Besuch des N.N. Theaters ist unverzichtbar.« (Bad Salzuflen)

»... kann man, darf man die Prosa, die über weite Strecken aus inneren Monologen und Erzählungen die Handlung aufbaut, auf die Bühne stellen? Man kann! Und zwar als rasantes Versatzstück mit viel originalem Storm-Text zwischen Tragikkomödie, Varieté und Comedia dell´arte, wo die Musik eine dramatische Funkion hat, ohne die alles nicht gelänge. Wo sich keiner vor den schauerlichsten Theatereffekten, inklusive Geräuschkulisse, fürchtet und: Wo jeder sein Spiel ernst nimmt, auch wenn  es hin und wieder hart am Klamauk liegt. „Der Schimmelreiter“ als Mixtur aus plakativer Moritat, ironisch durchtupftem Spaß und einem Quäntchen Poesie. Es gab eine Menge von „ Rauschgift Bild“ (Aragon) an diesem Theaterabend, der schauspielerisch einer des großen Feuers war ...« Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide

»... auf pralles Volkstheater setzt das Kölner N.N. Theater. Sie umrahmen Storms gut 120 Jahre alte Geschichte mit Szenen aus New Orleans in Zeiten des Hurrikans Katrina 2005. Auch sonst sparen sie nicht mit aktuellen Anspielungen. Dabei verlieren sie nie die ewigen Themen des Schimmelreiters aus den Augen ... das Ensemble unter der Regie von George Isherwood, wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Klamauk und Tragödie. Doch beherrscht die Truppe auch die zarten und berührenden, ernsten und ergreifenden Momente auf der Bühne.«

»... doch nicht nur in dem dramaturgischen Höhepunkt zeigten die Schauspieler ihre Klasse. In jeder Rolle überzeugten die sechs Akteure – ob als junges Baby, als alter Greis oder als Schaf. Bemerkenswert waren in diesem Zusammenhang die atemberaubend schellen Kostümwechsel ...«

»... natürlich gab es Lacherfolge – aber nicht auf Kosten des Storm‘schen Stoffes, sondern allein wegen der einfallsreichen Inszenierung ...«

»... Das N.N. Theater nahm die Zuschauer gefangen durch ständige Zeiten- und Kostümwechsel, seine humorvollen Texte und Gesten, durch das Spiel ganz dicht am Publikum sowie die musikalische Umrahmung mit einem Kaleidoskop an Musikinstrumenten – tosender Applaus zeigte der Kölner Schauspieltruppe, das ein begeistertes Publikum zwei unterhaltsame Stunden erlebt hatte.«