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Neue Inszenierung 2016/17 in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Rheinland: Luther.

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Michael Kohlhaas

Regie: George Isherwood und Ute Kossmann
Musik: Bernd Kaftan
Kostüme: Sarah Damm und Lena Berens
Bühne: Michl Thorbecke
Licht: Christian Herbert
Es spielen: Irene Schwarz, Christine Per, Bernd Kaftan, Tom Simon und Michl Thorbecke
Dauer: ca. 120 Minuten mit Pause

Schon seit einigen Jahren stand auf der Wunschliste des N.N. Theaters, die Novelle »Michael Kohlhaas« von Heinrich von Kleist zu dramatisieren und in ein Theaterstück zu verwandeln. Nun wurde dieses Vorhaben realisiert. Die Inszenierung macht die Aktualität dieser Novelle sichtbar und schlägt eine Brücke zum heutigen Zuschauer.

Einem rechtschaffenen Pferdehändler widerfährt Unrecht und Behördenwillkür. Er ruft die Gerichte an und bemerkt schmerzhaft, dass sein Widersacher von korrupten und einflussreichen Leuten geschützt wird. Er beugt sich nicht und beschließt, sein Recht gewaltsam zu erzwingen. Er findet Mitstreiter, und ein blutiger Kampf beginnt. Martin Luther wirft dem Rebellen »Wahnsinn stockblinder Leidenschaft« vor. Kohlhaas dringt zu ihm vor, und Luther verspricht, freies Geleit nach Dresden zu erwirken, damit Kohlhaas seine Klage vor Gericht nochmals vertreten kann … Michael Kohlhaas bedeutet der Wert der Gerechtigkeit viel – mehr als sein eigenes Leben!

Das N.N. Theater spürt auch in dieser hochdramatischen Novelle die Fallhöhe zwischen Komik und Tragik auf und bringt dem Publikum damit erneut ein Stück »Weltliteratur« nahe. Wie gewohnt unterhaltsam verpackt – die Live Musik nimmt wie immer eine tragende Rolle ein!

Presse:

»Kampf um Gerechtigkeit – N.N. Theater glänzt mit Inszenierung von“Michael Kohlhaas“ – Die Aktualität von Kleists „Michael Kohlhaas“ liegt förmlich auf der Straße. Die Geschichte vom Rosshändler, dem ein Unrecht geschieht, das von der Bürokratie eines korrupten Staates noch vervielfacht wird, wirkt zumindest als warnendes Beispiel ... Das Regiegespann George Isherwood und Ute Kossmann geht der bittern Note des Stoffes nicht aus dem Weg, sondern konfrontiert sie effektvoll mit der burlesken Komik, auf die sich die Truppe so glänzend versteht. Die fünf Schauspieler (Irene Schwarz, Christine Per, Bernd Kaftan, Tom Simon und Michl Thorbecke) agieren mit breiter Brust: Hier sitzt jede Pointe, und die Szenenwechsel auf der Freilichtbühne greifen wunderbar ineinander. Das Publikum des N.N. Theaters reagierte begeistert … Das Schenkelklopfen ist entbehrlich, wenn Ideen, Erfahrung und Konzept so effektvoll ausgereizt werden wie hier.«
(Kölnische Rundschau, Thomas Linden)