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Macbeth

Frei nach William Shakespeare

Regie: George Isherwood
Musik: Antje von Wrochem
Bühne: Heiko Thurm
Kostüme: Elke Derzbach
Licht: Christian Herbert
Es spielen: Ute Kossmann, Michl Thorbecke, Ozan Akhan, Antje von Wrochem
Dauer: ca. 130 Minuten mit Pause

Mit seiner Version von »Macbeth« folgt das N.N. Theater Neue Volksbühne Köln seinen erfolgreichen Shakespeare-Inszenierungen »König Lear«, »Ein Sommernachtstraum« und »Romeo und Julia«.

Macbeth ist eins der stärksten Dramen William Shakespeares. Die Handlung ist schnell, sie bewegt sich unaufhaltsam einem blutigen Ende entgegen. Es ist die Tragödie eines Mannes und seiner Frau, die sich entschließen, sich dem Bösen zuzuwenden. Von der Begierde getrieben glauben sie, dass ihnen ein Mord das zusichern kann, was sie sich schon immer in ihrem Leben ersehnt haben. Unglücklicherweise führt ein Mord auf blutige Art zum nächsten – beide können schon bald nicht mehr schlafen. Ihr Leben wird zu einer lebendigen Hölle. Lady Macbeth kann mit dieser Seelenqual und diesem Leid nicht länger leben. »Macbeth doth murder sleep.« Doch wie so viele Diktatoren glaubt Macbeth, dass er unbesiegbar sei ...

In einer neuen, dynamischen Version lässt das N.N. Theater die Geschichte im von Mafia-Gangstern heimgesuchten und geplagten Nord-Amerika während der Prohibition in den 1930-ern spielen. Mit Anspielungen an Coppola‘s Klassiker »Der Pate« – man staune über die vielen Ähnlichkeiten zwischen dem Aufstieg und Fall von Michael Corleone und Macbeth – und Anlehnungen an den »Film Noir« bewirkt die aktuelle Fassung des N.N. Theaters eine vitale Auffrischung des alten Stoffs und macht »Macbeth« damit zugänglich für ganz neue Generationen.

»Wer hätte gedacht, dass in dem alten Mann noch soviel Blut steckt?«

Presse:

"... Shakespeare bringt mehr als eine Handvoll Rollen auf die Bühne. Um sie alle zu spielen, reichen dem N.N. Theater drei Personen ... exzellent wie üblich, möchte man fast sagen, klänge das nicht eher negativ. Aber das sind nun einmal die Markenzeichen dieser Compagnie, und es verblüfft immer wieder, wie die Akteure in jedem Stück Neues (er)finden. Und manche Szenen könnten auch als Solostück bestehen, etwa das Diner in einem chinesischen Restaurant, das mit der Ermordung der Geliebten des Königs endet. Nicht vergessen werden dürfen Antje von Wrochem, die Beherrscherin der musikalischen Begleitung und Regiesseur George Isherwood ..." (Köln Nachrichten auf Twitter)

"Beifallsstürme für das N.N. Theater ... das alles passiert in einem Tempo, so dass den Zuschauern der Atem stockt ..." (Westfalenpost)

"... trotz des üblen Wetters eröffnete das N.N. Theater vor vollen Rängen sein Freilufttheaterfestival. Das üble Wetter unterstrich noch die "Film Noir" Atmosphäre im Chicago der 30er Jahre ... Parodie, Kabarett, Comedia dell´Arte, Akrobatik und heiligen Ernst verbindet das Ensemble in bewährter Unverfrorenheit zu einer wüsten, höchst unterhaltsamen Mischung aus Tragödie und derbem Volkstheater. Da spielen die drei Hexen als biedere Heilsarmee-Musikantinnen auf, Banquo  wird beim Überfall auf die Lehman Brothers Bank erschossen, und als Lady Macbeth das erste Mal auftritt, bereitet sie gerade Polenta zu. Aber Ute Kossmann meistert eben auch deren monströse Monologe ohne Augenzwinkern. Ozan Akhan läßt ihren Gatten von der vergrübelten Schlaftablette zum dämonischen Killer mutieren, und Michl Thorbecke leiht sich gekonnt den Habitus von Brandos Vito Corleone für "Don" Duncan, "Macs" erstes Opfer ..." (Kölner Rundschau)