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Der Schimmelreiter

frei nach Theodor Storm

Regie: George Isherwood
Musik: Antje von Wrochem
Bühne: Heiko Thurm
Kostüme: Andrea Übel
Licht: Christian Herbert
Es spielen: Ute Kossmann, Irene Schwarz, Michl Thorbecke, Oliver Schnelker, Tom Simon
Dauer: ca. 130 Minuten mit Pause

Storm erzählt in seiner Geschichte von einem kleinen friesischen Dorf, von einzelgängerischen und wortkargen Menschen, von Deichgrafen und ihrer »Großzügigkeit«, Land und Felder vor dem Meer zu schützen. Bis heute sind Deiche mit Tafeln geschmückt, auf denen zu lesen steht »Gott bewahre uns vor dem Hochwasser«. In Storms Schimmelreiter entschließt sich ein tapferer Mann, endlich zu handeln statt nur zu beten. Er nutzt seine Intelligenz und nimmt seine Schaufel: Er versucht, das marode Deichsystem zu erneuern. Trotz der Anfeindungen durch die üblichen Skeptiker bemüht er sich, die Bevölkerung hinter sich zu einigen. Doch leider scheint – für viele ist dies eine Binsenwahrheit – die Natur letztlich doch über jede menschliche Anstrengung zu siegen. Die aktuellen Klimaveränderungen und Naturkatastrophen geben Theodor Storms tragischem Meisterstück »Der Schimmelreiter« eine neue Bedeutung. Dennoch – das N.N. Theater spürt auch in dieser Inszenierung wieder die Fallhöhe zwischen Tragik und Komik auf ...

Presse:

»... kann man, darf man die Prosa, die über weite Strecken aus inneren Monologen und Erzählungen die Handlung aufbaut, auf die Bühne stellen? Man kann! Und zwar als rasantes Versatzstück mit viel originalem Storm-Text zwischen Tragikkomödie, Varieté und Comedia dell´arte, wo die Musik eine dramatische Funkion hat, ohne die alles nicht gelänge. Wo sich keiner vor den schauerlichsten Theatereffekten, inklusive Geräuschkulisse, fürchtet und: Wo jeder sein Spiel ernst nimmt, auch wenn  es hin und wieder hart am Klamauk liegt. „Der Schimmelreiter“ als Mixtur aus plakativer Moritat, ironisch durchtupftem Spaß und einem Quäntchen Poesie. Es gab eine Menge von „ Rauschgift Bild“ (Aragon) an diesem Theaterabend, der schauspielerisch einer des großen Feuers war ...« Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide

»... auf pralles Volkstheater setzt das Kölner N.N. Theater. Sie umrahmen Storms gut 120 Jahre alte Geschichte mit Szenen aus New Orleans in Zeiten des Hurrikans Katrina 2005. Auch sonst sparen sie nicht mit aktuellen Anspielungen. Dabei verlieren sie nie die ewigen Themen des Schimmelreiters aus den Augen ... das Ensemble unter der Regie von George Isherwood, wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Klamauk und Tragödie. Doch beherrscht die Truppe auch die zarten und berührenden, ernsten und ergreifenden Momente auf der Bühne.«

»... doch nicht nur in dem dramaturgischen Höhepunkt zeigten die Schauspieler ihre Klasse. In jeder Rolle überzeugten die sechs Akteure – ob als junges Baby, als alter Greis oder als Schaf. Bemerkenswert waren in diesem Zusammenhang die atemberaubend schellen Kostümwechsel ...«

»... natürlich gab es Lacherfolge – aber nicht auf Kosten des Storm‘schen Stoffes, sondern allein wegen der einfallsreichen Inszenierung ...«

»... Das N.N. Theater nahm die Zuschauer gefangen durch ständige Zeiten- und Kostümwechsel, seine humorvollen Texte und Gesten, durch das Spiel ganz dicht am Publikum sowie die musikalische Umrahmung mit einem Kaleidoskop an Musikinstrumenten – tosender Applaus zeigte der Kölner Schauspieltruppe, das ein begeistertes Publikum zwei unterhaltsame Stunden erlebt hatte.«