Aktuell:

Unsere Inszenierung 2018:

 

20.000 Meilen unter dem Meer
Der Sturm

 

sehr frei nach einem Roman von Jules Verne
und dem Theaterstück von William Shakespeare

 

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Der Brandner Kaspar

nach einer Erzählung von Franz von Kobell

Regie: Ute Kossmann
Regieassistenz: Christine Per
Musik: Bernd Kaftan
Kostüm: Claus Stump
Licht: Christian Herbert
Es spielen: Michl Thorbecke, Gregor Höppner und Bernd Kaftan
Dauer: ca. 90 Minuten ohne Pause

Der Brandner lebt als rüstiger Büchsenmacher und Jagdhelfer am Tegernsee. Eines Tages steht der Tod vor ihm und fordert ihn auf, mitzugehen. Kaspar windet sich, schafft es, den Tod mit Kirschgeist betrunken zu machen und schließlich auch noch dazu zu überreden, mit ihm um weitere Lebensjahre Karten zu spielen. Er betrügt den Tod – und dieser gewährt ihm weitere 18 Jahre Leben. Diese verlaufen anders als er erwartet. Er verliert alle, die er liebt. Seine Marie an einen anderen Mann, seine Söhne an den Krieg.
Das N.N. Theater stellt in dieser Inszenierung den Tod dorthin wo er hingehört: mitten ins pralle Leben!

Presse:

»Der Tod ist ein feiner Kerl. Er reicht hilfreich die Hand, damit der Brandner das Edelweiss erreichen kann. Später schnürt der Boanlkramer dem sturen Bayer, den Alter und Verwirrtheit jetzt sichtbar zeichnen, die Schuhe, bringt ihn mit Gutenachtkuss ins Bett. Und bietet ihm immer wieder eine Alternative zu seinem immer einsamer werdenden Leben voller Gebrechen an. Doch der Brandner Kaspar will einfach nicht. „Ist es nun großartig oder dumm, so am Leben zu hängen?“ fragt der Tod sich einmal. Bis er versteht: „Kaspar, du hast Angst zu sterben.“ Alter und Tod, dieser schwierigen Themen hat sich das N.N. Theater bei seiner Interpretation angenommen, und ihr Mut wird belohnt: Langen Beifall gibt es von den rund 1300 Zuschauern für die Stammgäste des Dülmener Sommers.« (Dülmener Zeitung)

Presse:

»…der Tod wird vom Feind zum Freund, und diese Doppelnatur ist immer präsent … eine reines Kabinettstück ist Höppners Darstellung des Boanlkramers, die erst vom Furchteinflößenden ins Hochkömödiantische kippt, als Brandner ihn betrunken macht, und schließlich ins Besorgte übergeht, als der Brandner zusehends zerfällt. „Leb wohl“, sagt er zum Brandner, als der wieder einmal nicht mit ins Jenseits wollte, und fügt keck an: „Leb wohl – wenn ich das sage, klingt es schon fast humoristisch“. Leise ist der immer vorhandene Witz der Inszenierung: er passt zu seinem Stück. Und als der Brandner schließlich doch auf den Schwingen des Todes freiwillig „hinübergegangen“ ist, beklatscht man das N.N. Theater am Ende zwar stürmisch und laut, aber das Zelt verlässt man mit innerer Ruhe.« (Südkurier)