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Aus dem Leben eines Taugenichts

frei nach Joseph von Eichendorff

Regie: George Isherwood
Musik: Antje von Wrochem
Bühne: Heiko Thurm
Kostüme: Sarah Damm
Licht: Christian Herbert
Es spielen: Irene Schwarz, Antje von Wrochem, Didi Jünemann, Oliver Schnelker, Michl Thorbecke
Dauer: ca. 120 Minuten mit Pause

Sehnsuchtsvolle Lieder, verträumte Mondnächte, vielschöne Damen – das sind die Zutaten zu Eichendorffs romantischer Erzählung. Und mittendrin ein Taugenichts: ein liebenswerter Anarchist, ein namenloser Freiheits-Hallodri, ein naiver Müllerssohn, der mit großem Vertrauen in sich und in die Welt alles findet, ohne es je zu suchen – zuletzt auch seine große Liebe! Er ist ein Held des Müßiggangs. Er schert sich nicht um die Vorgaben der Arbeitswelt. Sein Motto: »Der frühe Vogel kann mich mal!« ... Verliebt bis über beide Schelmenohren begegnet er auf der Suche nach seiner »vielschönen Dame« so manchem Spießer, Neider und Blutsauger und erlebt dabei ein wirklich aberwitziges Abenteuer. Da trifft bürgerliche Enge auf den Wunsch nach Freiheit und Müßiggang, galoppierende Amtsschimmel fliehen vor berauschenden Walzerklängen ...

Das N.N. Theater Neue Volksbühne Köln verwandelt diese Novelle in ein Stück Musiktheater und spürt die in Vergessenheit geratene Leichtigkeit der deutschen Seele auf. So bietet der Taugenichts auch unserer Gesellschaft und ihrer pessimistischen Gemütslage – mit einem kecken Liedchen auf den Lippen – erfolgreich die Stirn.

»Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, kennst du nur das Zauberwort.«

Presse:

»Eine fabelhafte Welt voller Verrücktheiten! Unter der Regie von George Isherwood ist aus Eichendoffs romantischer Parade-Novelle eine Bearbeitung entstanden, die verrückt, faszinierend, mitreißend und beeindruckend ist. Nur eines ist die zweieinhalbstündige Aufführung nicht: langweilig! Tempo ist Trumpf!« (Alzenau)

»Das N.N. Theater präsentierte am Alten Markt mal wieder schauspielerische Leistung der Extra-klasse ... Mit Joseph von Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“ verwandeln sie das Freilufttheater am Alten Markt in eine Musical-Arena. Ein perfektes Zusammenspiel von Schauspielern, Licht, Kulisse und musikalischer Untermalung bildete den Rahmen der Handlung, in der ein Taugenichts – ungeachtet aller gesellschaftlichen Konventionen – auf der Suche nach dem Glück durch die Welt reist und schließlich seine Angebetete findet. Beeindruckend zeigt das Ensemble wieder einmal, dass weniger oft mehr bedeutet. Mit einfachsten Mitteln schafften sie Traumhafte Kulissen, immer gepaart mit einer gehörigen Prise Humor.« (Westfälische Allgemeine Zeitung)

»Formidabel auch die musikalische Bearbeitung des Stücks, die in den Händen von Antje von Wrochem lag. Mit Harfe, Keyboard, Mandoline, Gitarre und Geige bringt sie die schöne alte Eichendorff-Lyrik zum Klingen und sorgt damit für poetische Momente.« (AKT – Theaterzeitung für Köln, September 2010)