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20.000 Meilen unter dem Meer

ein stürmisches Tiefseeabenteuer

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Nemo:
Auf meiner unterseeischen Reise sollen Sie mich begleiten !
Mobilis in Mobile, Beweglich im Beweglichen.....denn, bewegen wir uns nicht alle von einem Ort zum anderen ohne je einen Heimathafen zu erreichen . . .?

Dies ist das Motto des mysteriösen Aussteigers Kapitän Nemo. Von Rachedurst getrieben macht er mit seinem Unterseeboot, der Nautilus, die Ozeane unsicher. Durch einen Zufall rettet er zwei Schiffbrüchige und hält sie als „Gäste auf Lebzeit“ gefangen.

Gemeinsam erleben sie eine fantastische Weltreise unter Wasser, vorbei an hungrigen Haifischen, leuchtenden Quallen, singenden Kraken und Plastiktüten.

Im Schleppnetz der Geschichte verfangen sich nicht nur Fische, sondern auch große Fragen:

Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie?

Sind wir der Stoff aus dem die Träume sind?

Was zur Hölle ist Aluminiumminimumimmunität?

Der fantastische Roman von Jules Verne und Shakespeares Stück „Der Sturm“ dienen als Vorlage und Inspiration unsererneuen Produktion, die sich als maritimes Abenteuerspektakel und apokalyptisches Ökomärchen entpuppt – eine berauschende, knallbunte Fanatsyreise in eine längst vergangene Zukunft. So als habe der Brite dem Franzosen einen Stoff zugeflüstert, bei dem dieser jeglichen Glauben an den technischen Fortschritt verloren, dafür aber den Glauben an den Menschen und die Liebe wiedergefunden hat.

Furchtlos stürzt sich die Besatzung mit einer Mixtur aus Tragik und Komik in die Fluten. Hierfür wurde unsere Bordkapelle erweitert. Zum ersten Mal spielen zwei Musiker bei Wind und Wetter bis zum Untergang.

Ach, soll die Welt doch untergehen, solange wir nicht drunterstehen.

PRESSE:

Begeisternder Start mit „20.000 Meilen unter dem Meer“

Wenn sich das NN-Theater einen Klassiker vornimmt, bleibt meist kein Stein auf dem anderen – was aber alles andere als Abriss bedeutet. Im Gegenteil – es entsteht etwas verblüffend Neues. So auch hier.  (...)

Nicht vergessen ist das Heute. Die plastikvermüllten Meere kommen zur Sprache, die Zerstörung des Meeresbodens durch Rohstoffsuche und Ölbohrungen, das Leerfischen der Ozeane. Auch Gewalt und Selbstjustiz werden verhandelt. Das jedoch nie mit erhobenem Zeigefingern, sondern mit .... eindringlicher Beiläufigkeit. Verpackt mit viel Witz, mal fein gesponnen, mal kalauernd, aber immer zielgenau treffend. Dazu Shanties und Charles Trenet, Shakespeare-Verse, fangfrische Silberfische und ein laktosefreier Aufzug. Kurz: eine unterhaltsame, abwechslungsreiche Mischung aus Klamotte, Poesie und ernsten Tönen. Volkstheater vom Besten.

Da blieb dem Publikum zum Schluss nur, mitzusingen und lange Beifall zu spenden.
(report-k.de vom 14.07.2018)

.....ein gelungener, wunderbarer und inspirierender Open-Air-Theaterabend
(Bocholter Tageszeitung vom 05.07.2018)

Wieder einmal hat es das Ensemble geschafft, mit ihrem wandelbaren Bühnenbild, den fantasievollen Kostümen und ihrem überzeugenden Schauspiel eine Geschichte der Klassik zu entnehmen und als Volkstheater zu erzählen. In dieser Hinsicht bleibt sich das N.N. Theater treu und überrascht immer wieder aufs Neue, wie leicht sie aktuelle Themen einbauen.
Wie nebenbei werden aktuelle Themen ins Netz der Geschichte eingesponnen, weniger um den erhobenen Zeigefinger zu zeigen, sondern eher Fakten auf kuriose und amüsante Weise als Denkanstoß mit auf den Weg zu geben. Das Motto des verbitterten, von Rache angetriebenen Nemo, „Mobilis in Mobile“ (Beweglich im Beweglichen) zieht sich dabei wie ein roter Faden durch den Abend: Beweglich bleiben, Neues entdecken und die Schönheit der Welt achten.
Auch wenn Nemo in seinem Wahn eine etwas andere Vorstellung vom perfekten Leben hat, Menschen meidet und sogar tötet, letztendlich „bewegen wir uns nicht alle von einem Ort zum anderen ohne je einen Heimathafen zu erreichen?“, fragt er sich. Die Mixtur poetischer Äußerungen gepaart mit derbem Humor zeichnen das Stück aus. Eine skurrile Story, die Fantasy und Klassik miteinander vermischt und dennoch eine runde Geschichte darstellt. Faszinierend sind auch diesmal die Bühnenelemente und ihre Funktionen innerhalb der Geschichte eingesetzt.
(Schwäbische – Friedrichshafen vom 03.08.2018)

Wie faszinierend doch die Tiefsee ist! Da kommt der französische Wissenschaftler Pierre Aronnax aus dem Staunen nicht mehr heraus (...) Solche liebevollen Details und charmanten Gags sind es, auf die sich die Besucher beim Sommertheater freuen dürfen, wenn das Kölner N.N. Theater auf dem Spielplan steht.
Kopfüber, mit viel Engagement und großartiger Mimik stürzen sich die vier Darsteller in die Fluten respektive die Geschichte (...) Immer wieder faszinierend ist es, mit welch einfachen Mitteln die vier Darsteller atmosphärische (Unterwasser)- Bilder auf die schlichte Bühne zaubern.
Doch dass die schönen Meereswelten bedroht sind, wird nicht verschwiegen. Arronax will die Ozeane und ihre Bodenschätze ausbeuten, Nemo dies mit aller Gewalt verhindern. Genauso wie gegen Seeungeheuer wird hier gegen Plastiktüten gekämpft.
(Dülmener Zeitung vom 02.08.2019)

 

Regie: Thomas Köller
Musik: Anne Hartkamp und Bernd Kaftan
Bühne: Michl Thorbecke
Kostüm: Theresa Mielich
Es spielen: Irene Schwarz, Christine Per, Michl Thorbecke, Oliver Schnelker